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Wohnungslose Menschen

Eine Bank in einer Stadt, auf der ein Mensch liegt. Von der Person sind nur die Schuhe und Beine zu sehen.

Wohnungs- und obdachlose Menschen sind der Hitze oft schutzlos ausgeliefert: Sie haben keine Rückzugsmöglichkeiten in kühle Räume, eingeschränkten Zugang zu Trinkwasser, keine passende Kleidung und keinen Sonnenschutz. Außerdem sind wohnungs- und obdachlose Menschen oft gesundheitlich vorbelastet und haben wenig medizinische Betreuung. Zudem werden Symptome wie Verwirrtheit oder Benommenheit bei obdachlosen Menschen leicht übersehen oder fälschlicherweise mit Alkohol- oder Drogenkonsum gleichgesetzt. Deshalb braucht es besondere Wachsamkeit und fürsorgliches Handeln.

Tipps zum Hitzeschutz

So können Sie wohnungs- und obdachlosen Personen beim Schutz vor Hitze helfen:

  • Sprechen Sie die Person an und fragen Sie, ob Hilfe benötigt wird.
  • Achten Sie auf Warnzeichen und Symptome wie Verwirrtheit, heiße Haut, Erschöpfung.
  • Bieten Sie Trinkwasser, Schatten und Informationen aktiv an.
  • Bieten Sie Sonnencreme an.
  • Weisen Sie auf Trinkbrunnen und kühle Orte in der Umgebung hin.
  • Unterstützen Sie beim Zugang zu Kühlung, Sonnenschutz und medizinischer Hilfe.
  • Kontaktieren Sie mobile Hilfeteams oder Streetworker, wenn es sie vor Ort gibt.
  • Holen Sie bei Auffälligkeiten direkt Hilfe, z. B. indem Sie den Rettungsdienst unter 112 rufen.
Farbverlauf rot blau · Leo Lindl