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Menschen ab 65

Ein Foto einer Person, die bei sonnigem Wetter mit einem Rollator spaziert. Nur die Beine der Person sind zu sehen.

Mit zunehmendem Alter kann sich der Körper schlechter an Hitze anpassen. Das Durstempfinden lässt nach und die Schweißproduktion nimmt ab. Dadurch steigt das Risiko für Überhitzung und Flüssigkeitsmangel.
Mit dem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit, Medikamente einnehmen zu müssen. Einige Medikamente belasten den Kreislauf zusätzlich oder begünstigen einen Flüssigkeitsmangel.

Flüssigkeitsmangel

Einen Flüssigkeitsmangel erkennen Sie an diesen Anzeichen:

  • Durst
  • Trockener Mund und Schleimhäute
  • Kopfschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl
  • Seltener Harndrang
  • Dunkler Urin
  • Verwirrtheit
  • Herzrasen
  • Muskelkrämpfe

Tipps zum Hitzeschutz

Ein Senior sitzt auf einer Parkbank im Schatten in luftiger Kleidung und mit Sonnenhut. Er liest Zeitung

Zusätzlich zu unseren allgemeinen Tipps können Sie sich so vor Hitze schützen:

  • Trinken Sie regelmäßig – auch ohne Durstgefühl: alle 30-60 Minuten ein paar Schlucke.
  • Nutzen Sie eine Trinkerinnerung, wie z.B. Trink-App, Wecker oder Sprachassistenten.
  • Machen Sie die Trinkmenge sichtbar, indem Sie sich z.B. morgens ein Gefäß mit bekanntem Fassungsvermögen bereitstellen oder eine Strichliste über die getrunkenen Gläser oder Tassen führen.
  • Schaffen Sie Abwechslung: Trinken Sie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.
  • Kühlen Sie sich ab: Ein Fußbad mit Wasser und ein kühler Waschlappen auf Stirn, Handgelenken oder im Nacken.
  • Lassen Sie Ihre Einnahme der Medikamente durch Ihre:n Hausärzt:in überprüfen.
  • Sprechen Sie Ihre:n Hausärzt:in auf einen persönlichen Notfallplan an: Welche Symptome sind bei mir ein Alarmsignal? Wen rufe ich an?
  • Beachten Sie die Hinweise zur Lagerung Ihrer Medikamente.
  • Aktivieren Sie Angehörige oder Nachbar:innen: Sie können sie unterstützen und täglich nach der Trinkmenge fragen.
Farbverlauf rot blau · Leo Lindl