Menschen mit einer Behinderung
Menschen mit physischen oder psychischen Beeinträchtigungen können sich häufig weniger gut an Hitze anpassen, sodass sich der Unterstützungsbedarf unter Umständen erhöht.
Hitze kann dazu führen, dass sich die körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen verstärken.
Je nach Ursache der Behinderung kann der Körper eingeschränkt sein, die Körpertemperatur zu regulieren, sodass die Gefahr einer Überhitzung erhöht ist.
Menschen mit Behinderungen nehmen häufig Medikamente ein. Einige Medikamente belasten den Kreislauf zusätzlich oder begünstigen einen Flüssigkeitsmangel.
Flüssigkeitsmangel
Einen Flüssigkeitsmangel erkennen Sie an diesen Anzeichen:
- Durst
- Trockener Mund und Schleimhäute
- Kopfschmerzen, Schwindel, Schwächegefühl
- Seltener Harndrang
- Dunkler Urin
- Verwirrtheit
- Herzrasen
- Muskelkrämpfe
Tipps für Hitzeschutz
Zusätzlich zu unseren allgemeinen Tipps können Sie sich so vor Hitze schützen:
- Trinken Sie regelmäßig kleine Mengen: Wasser, isotonische Getränke, verdünnte Säfte oder Brühe.
- Achten Sie auf luftige, helle Kleidung und Sonnenschutz.
- Zur Abkühlung ein Fußbad mit Wasser oder ein kühler Waschlappen auf Stirn oder im Nacken.
- Fragen Sie Ihre:n Ärzt:in, was Sie bei Hitze beachten müssen.
- Lassen Sie die Medikamenteneinnahme durch Ihre Hausarztpraxis überprüfen.
- Beachten Sie die Lagerhinweise der Medikamente.
- Gegebenenfalls eine tägliche Hautkontrolle, um Infektionen zu vermeiden.
- Bitten Sie Ihr Umfeld um Unterstützung bei alltäglichen Dingen.